Wir laden ein zu einem jüdisch – christlichen Bibliodrama zu einem Text aus der Apostelgeschichte.
Geht das überhaupt? Ein jüdisch-christliches Bibliodrama zu einem neutestamentlichen Text?
Der Verfasser der Apostelgeschichte dokumentiert Transitionen, Übergänge. Er oder sie schreibt aus der Perspektive eines Christenmenschen über Begegnungen unter jüdischen und nichtjüdischen Menschen. In der Retrospektive wird der Übergang zur Realität des Nebeneinanders von jüdischen und christlichen Gemeinden deutlich.
Hier begegnen uns ein römischer Hauptmann einer militärischen Abteilung, die aus freigelassenen Sklaven bestand, und Simon Petrus, der Prototyp des Jüngers in all seiner menschlichen Ambivalenz. Nichtjude und Jude begegnen einander, werden Gegenüber auf Augenhöhe und ebnen so den Weg für nichtjüdische Gemeinden, die sich auf den Juden Jesus aus Nazareth berufen.
Leitung: Esther Heling-Hitzemann (Lehrbibliodramaleiterin GfB) und Burkhard Giese (Lehrbibliodramaleiter GfB)
Ort: Gemeindehaus an der Johanniskirche, Mont-Cenis-Str. 325a, 44627 Herne
Datum: 19. -20.02.2027
Zeit: Freitag 14:00 – 19:30 Uhr; Samstag 09:00 – 18:30 Uhr
Die Übernachtung muss selbst organisiert werden.
Weitere Informationen: burkhard.giese@bibliodrama-gesellschaft.de
Kosten: 150€
